EIB-Systeme (Bussysteme)

Der Europäische Installationsbus (EIB) ist ein Standard nach EN50090, der beschreibt, wie bei einer Installation Sensoren und Aktoren in einem Haus miteinander verbunden werden können und der festlegt, wie Sensoren und Aktoren miteinander kommunizieren.

Der EIB steuert zum Beispiel die Beleuchtung und Jalousien beziehungsweise Beschattungseinrichtungen, die Heizung sowie die Schließ- und Alarmanlage. Mittels EIB ist auch die Fernüberwachung und -steuerung eines Gebäudes möglich. Eine Steuerung erfolgt dabei über den Benutzer selbst oder über einen mit entsprechender Software ausgerüsteten Computer.

EIB wird derzeit vor allem bei neuen Wohn- und Zweckbauten installiert, kann jedoch auch bei der Modernisierung von Altbauten nachträglich eingebaut werden. EIBInstallationen sind mittlerweile nicht nur im gehobenen Wohnungsbau zu finden. Es werden bereits auch bei preiswerten Fertighäusern EIB-Netze in das Gebäude standardmäßig integriert.

Der Europäische Installationsbus EIB ist also ein weltweit standardisiertes Installationssystem. Es dient der automatischen Steuerung der betriebstechnischen Funktionen in Wohn- und Zweckbauten. Der EIB erhöht die Sicherheit von Personen und Eigentum, sorgt für die effiziente Nutzung von Energie und steigert den Wohnkomfort. Darüber hinaus reduziert die Technik den Installationsaufwand erheblich: Sämtliche Gewerke lassen sich über den Bus integrieren und verbinden sich zu einem kommunizierenden System von der Beleuchtung bis zur Alarmanlage, von der Raumheizung bis zum Jalousiemanagement, von der Einbruchsicherung bis zum Brandmelder. Auch einzelne Hausgeräte wie Küchenherd, Waschmaschine oder Bügeleisen können per EIB gezielt geschaltet werden.

Unsere Mitgliedsbetriebe beraten Sie gerne ausführlich, wie der EIB auch bei Ihnen sinnvoll eingesetzt werden kann.