Glossar

DVB-S
DVB steht für Digital Video Broadcasting, und das S steht für Satellit. Im Grunde genommen unterscheidet sich DVB-S kaum von der herkömmlichen Satellitenanlage, die in den 1980er Jahren sehr stark an Bedeutung gewonnen hat. Da heute das Zeitalter der Digitaltechnologie mit ihren Vorzügen im Vordergrund steht und das Analoge im April 2012 endgültig abgeschaltet wird, hat sich auch hier bezüglich der Einsen und Nullen Vieles weiterentwickelt. Die Tatsache, dass DVB-S bzw. die Satellitenanlagen sich im Laufe der Zeit durchgesetzt haben, liegt einfach an der großen Bandbreite, der Programmvielfalt gegenüber dem Kabelfernsehen und natürlich an der Bild- und Tonqualität.

Genau aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Kunden für DVB-S. Hier haben Sie wieder die Option, Ihre TV-Programme zu erweitern, indem Sie ein weiteres Quattro-LNB (Low Noise Block-Converter) zu Ihrer Anlage hinzufügen. Sinnvoll für solche Empfangssysteme wäre ein Multiswitch oder auch Matrix genannt und DiSEq (Digital Satellite Equipement Control). Damit können Sie dann zwei Satelliten (ASTRA 19,2° und EUTELSAT II F1 13°) übe r eine einzige Koaxialleitung, die zu Ihrer Sat-Dose führt, nutzen. Dies trifft natürlich für alle Teilnehmer zu, die an den Multiswitch angeschlossen sind.

Kunden, die Kabelfernsehen haben und bequem ihre regionalen Radioprogramme über die Antennendose hören, können dies mit DVB-S ebenfalls fortsetzten. Nötig wäre hierzu eine zusätzlich Ringdipol-Antenne, die UKW-Signale empfangen kann. Damit können Sie über Ihre normale Stereo-Musikanlage dann bequem Radiosignale empfangen.